Ich habe eine schöne Knieschramme am linken Knie mitbebracht, die ich mir bei der vorletzten morgendlichen Badeaktion eingehandelt habe, als mich – noch auf dem Hinweg – direkt vorm Münster mein Fahrrad gruscheln wollte. Leider wollte der Bordstein/die Straße nicht mitmachen und so konnte ich dann in der Ostsee versuchen das Knie zu desinfizieren.
Ich habe versucht die Wunde zu deuten. Zunächst erkannte ich den drei ovalen flächigen Stellen eine Art "Dreieinigkeit". Die fünf Wundmahle waren im Ansatz gescheitert. (Die kleine Schramme auf der Hand war auf der Seite gelandet.)
Aber da nun die Röte langsam weicht,teilt sich der mittlere Fleck in zwei kleinere. Was heißt das nun?
Bis auf weiteres muss Silli nun allein joggen gehen.
Mittwoch, 29. August 2007
Dienstag, 28. August 2007
Wolkenhimmel
Heute bin ich wieder in Berlin eingetroffen – zumindest körperlich. Mein marmoriertes Knie hat mitgemacht und mir geholfen das Fahrrad mit den vielen Taschen nach Hause zu transportieren. Mental bin ich noch immer in Bad Doberan und würde gerade so gern bei der Gruppe dort sein, Bonanza spielen und gruscheln. Andererseits weiß ich gar nicht mal, ob ich vielleicht froh sein sollte schon weg zu sein. Die letzteren Tage sind dort offensichtlich dieses Mal nicht sehr entspannt.
Heute durfte ich den Zugschlaf genießen und war auch ganz schnell in Berlin eingetroffen. Dabei haben mich die interessanten Wolkenhaufen über grünen Baumkronen begleitet und der blaue Himmel hat dazwischen gestrahlt.
So konnte ich immerhin guten Mutes in die Gemeinde fahren um mich bei den Jugendlichen vorzustellen, mit denen ich arbeiten darf.
Bleibt alle behütet und gönnt euch mal ein wenig Stille!!!
Heute durfte ich den Zugschlaf genießen und war auch ganz schnell in Berlin eingetroffen. Dabei haben mich die interessanten Wolkenhaufen über grünen Baumkronen begleitet und der blaue Himmel hat dazwischen gestrahlt.
So konnte ich immerhin guten Mutes in die Gemeinde fahren um mich bei den Jugendlichen vorzustellen, mit denen ich arbeiten darf.
Bleibt alle behütet und gönnt euch mal ein wenig Stille!!!
Samstag, 18. August 2007
Rote Grütze
Ich bin nach 6 h Fahrt am Donnerstag dann doch noch ganz gut in Bad Doberan angekommen. Davon war ich dann tatsächlich etwas erschöpft, denn ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass eine Fahr von Rügen nach Bad Doberan länger dauern würde als von Berlin an die Ostsee!
Inzwischen bin ich aber schon wieder ausgeruhter und nach dem Einkauf gestern haben wir eine spannende Entdeckung gemacht: Reinigungsmittel sollten nicht nur mit Zitronenduft produziert werden, sondern auch mal mit dem Duft "Rote Grütze". Da macht das putzen viel mehr Spass und es riecht viel leckerer. Die Entdeckung fand etwas zufällig statt, als uns beim hochtragen der Einkäufe ein Rote Grütze Packet auf der Treppe entglit und sich künstlerisch auf der Treppe verteilte. Die Formen und Farben waren dabei tatsächlich sehr interessant und modern angeordnet. Und so ein Kunstwerk erstellt man ja nicht alle Tage, denn nicht immer fällt Rote Grütze so gekonnt! ;-)
Heute habe ich meine erste Kinderführung als diplomierte Religionspädagogin gehalten. :-)
Ich werde versuchen euch über weitere spannende und lustige Entdeckungen auf dem Laufenden zu halten.
Inzwischen bin ich aber schon wieder ausgeruhter und nach dem Einkauf gestern haben wir eine spannende Entdeckung gemacht: Reinigungsmittel sollten nicht nur mit Zitronenduft produziert werden, sondern auch mal mit dem Duft "Rote Grütze". Da macht das putzen viel mehr Spass und es riecht viel leckerer. Die Entdeckung fand etwas zufällig statt, als uns beim hochtragen der Einkäufe ein Rote Grütze Packet auf der Treppe entglit und sich künstlerisch auf der Treppe verteilte. Die Formen und Farben waren dabei tatsächlich sehr interessant und modern angeordnet. Und so ein Kunstwerk erstellt man ja nicht alle Tage, denn nicht immer fällt Rote Grütze so gekonnt! ;-)
Heute habe ich meine erste Kinderführung als diplomierte Religionspädagogin gehalten. :-)
Ich werde versuchen euch über weitere spannende und lustige Entdeckungen auf dem Laufenden zu halten.
Mittwoch, 15. August 2007
kleine Inselradtour
Ja, ich habe gestern und heute die halbe Insel gesehen und auch fast befahren. Gestern habe ich mir 5 h Zeit gelassen, um von Göhren nach Sargard zu fahren um dort Bekannte zu besuchen und heute bin ich gegen Mittag wieder in Göhren (Insel Rügen) eingetroffen, nachdem ich 2h 10 min Rad durch Wald, Feld, an der Küste und Bundeststraßen entlang gefahren bin. Gestern Nacht nach dem dritten Glas Wein wollte ich die Rücktour doch nicht mehr antreten.
Heute konnte ich dann mit der Oma im Wasser noch "abschleppen" üben um mich auf den nächsten Rettungsschwimmkurs vorzubereiten.
So - die nächsten wollen hier ins Netz. jetzt habt ihr ein kleines Update, was ich so mache.
Morgen fahre ich dann nach Bad Doberan.
Heute konnte ich dann mit der Oma im Wasser noch "abschleppen" üben um mich auf den nächsten Rettungsschwimmkurs vorzubereiten.
So - die nächsten wollen hier ins Netz. jetzt habt ihr ein kleines Update, was ich so mache.
Morgen fahre ich dann nach Bad Doberan.
Donnerstag, 9. August 2007
Alternative
Meine Alternative zum S-Bahnstreik war heute eine nette kleine Fahrradtour entlang der Spree im strahlenden morgendlichen Sonnenschein. Jetzt mache ich mich auf den Weg zur abendlichen Fahrradtour auf Rügen entlang der Strecke des rasenden Roland.
Mittwoch, 8. August 2007
Bildausschnitte
Hier noch zuvor ein paar Fotos von meiner Pohlenfahrt, die ihr euch anschauen könnt, bis hier was neues steht:
So sieht ein ehemaliges KZ bei Sonnenschein aus:

Bilder gegen die Anonymität und das Vergessen:
Krakauer Stadtansichten und ein bisschen Kultur ;-):


nicht mehr leere Stühle des Denkmahles für das Getto in Krakau: 


Der Eingang zum Hostel: bitte einmal um 90° drehen ;-)
So viel Urlaub
Ja, ich werde in den nächsten drei Wochen auch nicht viel mehr schreiben. Ich fahre an die Ostsee und verbringe meine drei frei verfügbaren Wochen in Göhren und Bad Doberan (bei Heiligendamm :-)
Euch allen schöne Sommerwochen einstweilen, vielleicht gibt es hinterher nette Berichte hier.
Euch allen schöne Sommerwochen einstweilen, vielleicht gibt es hinterher nette Berichte hier.
Hochzeit feiern und Reitplatz nähen
Zwar wollte ich zum "arbeiten" und Notwendigkeiten erledingen nach Berlin fahren, dennoch kam der Urlaub noicht zu kurz. So habe ich am letzten Wochenende eine Wunderschöne Hochzeit eines Kommilitonen und seiner Frau mitgefeiert und mir auch Blasen an den Füßen ertanzt. (Ich war wohl so quasi die letzte auf der Tanzfläche.) Nach dem genossenen Fest, konnte ich mich dann noch beim Zeltabbau etwas verausgaben, um danach den Schweiß im See abzuschwimmen. Echt wunderbar.
Und dann hatte ich mich auf der Domäne Dahlem noch bereit erklärt, beim reparieren des Reitplatzes zu helfen. Das muss sehr ulkig ausgesehen haben und ich fühlte mich auch etwas seltsam, quasi 'in der Erde' zu nähen.
Hier seht ihr mich, wie ich das Flies, dass die Steinschicht vom Mulch trennt und das Ablaufen des Wassers garantieren soll, zusammennähe. Dazu hatte ich eine Nadel und einen dicken Zwirnsfaden und für andere Stellen einen hübschen Bürotacker :-) Nun habe ich doppelt soviel Hornhaut an den längeren Fingern der rechten Hand, wie vorher.
Und meine Haut hat nach den zwei Tagen auch echte Sonnenspuren :-)
Und dann hatte ich mich auf der Domäne Dahlem noch bereit erklärt, beim reparieren des Reitplatzes zu helfen. Das muss sehr ulkig ausgesehen haben und ich fühlte mich auch etwas seltsam, quasi 'in der Erde' zu nähen.
Und meine Haut hat nach den zwei Tagen auch echte Sonnenspuren :-)
Trauernachtrag
Nun mit ein bisschen Abstand empfinde ich es immernoch als eine starke Erfahrung, nach den Tagen in Auschwitz, zu einer Beerdigung zu gehen.
Sooo viele Menschen konnten an keinem Grab weinen und haben keinen Ort zum trauern. Sooo viele Menschen mussten Leid ertragen, dass – menschengemacht – alle Schmerzen übersteigt, dass wir als Generation ohne Kriegserfahrungen kennen.
Da kam mir selbst die tote Maus, Lolle, die ich hier als ich (einen Tag später) zurück nach Berlin kam im Käfig fand wie ein komisches Zeichen vor.
Sooo viele Menschen konnten an keinem Grab weinen und haben keinen Ort zum trauern. Sooo viele Menschen mussten Leid ertragen, dass – menschengemacht – alle Schmerzen übersteigt, dass wir als Generation ohne Kriegserfahrungen kennen.
Da kam mir selbst die tote Maus, Lolle, die ich hier als ich (einen Tag später) zurück nach Berlin kam im Käfig fand wie ein komisches Zeichen vor.
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