Mittwoch, 25. April 2007

Viel passiert

Ich komme ja mit dem schreiben gar nicht hinterher.

Letztes Wochenende war ich mit den Mädels von der Domäne beim Ponywochenende. Und habe mal wieder ein bisschen reiten gelernt. (Weil so schönes Wetter war, habe ich eine rote Nase mitgebracht.) Hier ein Bild von der Lektion "longieren":


Das habe ich dann am Montag gleich versucht umzusetzen.

Konfirmationsvorbereitungen nehmen meine Zeit in Anspruch und heute habe ich mich an der FH mal wieder als Sozialpädagogikstudentin "getarnt" :-)

Heute habe ich Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei direkt vorm Haus gesehen, denn ich habe nach der Uni erstmal eine Frau von der Straße aufgelesen, die mit dem Fahrrad auf einer Ölspur ausgerutscht war und sich den Fuß dabei irgendwo aufgeschnitten hat.

und morgen bin ich schon wieder unterwegs nach Bad Doberan zum Münsterfamilientreffen.

Dienstag, 17. April 2007

TRE

Im Zuge der letzten Recherchen, für das LiteraturVZ - mit dem man übrigens rechtzeitig anfangen sollte, und das man in Fußnoten gut vorbereiten sollte - dass man die Erscheinungsjahre für die TRE (Theologische Real Enzyklopädie) Bände netterweise auch alle bei Wikipedia findet. Echt ein hübscher Service und ich weiß jetzt sogar, wozu sowas im Internet steht. :-)
Und jeder bzw. jede, die mehr darüber wissen will, was ich so für Erfahrungen gemacht habe, beim schreiben und was man lieber nicht so machen sollte wie ich, darf mir sehr gern mailen und nachfragen.

Montag, 16. April 2007

Na dann gute Nacht.

Nun macht sich gerade die Erschöpfung breit.
Nachdem ich in den letzten zwei Tagen sogar das Essen vergessen hatte, konnte ich heute das wunderschöne erleichternde Gefühl erleben, eine Diplomarbeit abgegeben zu haben.

Nebenbei wurde ich sogar noch beim Festakt vertreten und so trotz meiner Abwesenheit noch etwas bekannter :-)

Und dann konnte ich sogar bei idealem Wetter meine Freiheit genießen, Rad fahren, im Park rumliegen, Zweckfrei mit Leuten quatschen, die mir dort ein Bier angedreht haben und ein nettes Abendgespräch mit der Bäckerin genießen.

Nun bleibt mir nix anderes als ausschlafen und abwarten übrig.
und bloggen kann ich jetzt natürlich auch wieder regelmäßiger (auch wenn ich hier gerade nur sehr sehr langsam vor mich hin tippe) ;-)

und morgen kann ich dann die übrig gebliebenen Fehler suchen.

Dienstag, 3. April 2007

Protokoll vom 1.April abends

Ich sitze in Bitterfeld (22:00 Uhr) und friere ein wenig, weil die Sonne schon untergegangen ist und ich heute mehr für Frühling angezogen bin als für die Nacht ;-)
Nach einem netten Palmsonntagabendgottesdienst im Dom freute ich mich, dass ich doch noch gerade knapp rechtzeitig die S-Bahn erreiche, die mich zum ICE bringt, mit dem ich schon dreiviertel 10 zu Hause wäre. Tatsächlich ist auch alles bestens. Als ich ankomme fährt der Zug ein und es sind noch 4 Minuten bis zur Weiterfahrt.
Das Dilemma: Ich habe noch keine Fahrkarte und auch nicht genügend Bargeld, um sie im Zug zu kaufen. Da es normalerweise in 4 Minuten auch an langsameren Automaten gut zu schaffen ist an ein Ticket zu kommen, spute ich mich, zum nächst Besten. Allerdings ist das Gerät hinterhältiger als von Außen zu sehen. Er bricht die Aktion kurz vor Ende ab. "Diese Funktion ist derzeit leider nicht verfügbar." Da ich weiß, dass es auf dem Gleis noch einen Automaten gibt sprinte ich dort hin. Es sind nur noch 2 Minuten. Jetzt wird es knapp. Ich drücke "Expresskauf" - noch ist alles in Ordnung. Als ich gerade den Button "Ja" zur Frage "Möchten sie Bonuspunkte sammeln?" drücke, beginnt die Ansage am Gleis: "Meine Damen und Herren an Gleis…" Ich werde hecktisch. Jetzt muss nur noch das Ticket gedruckt werden. Ich laufe kurz an den Zug um einem Schaffner zu signalisieren, dass ich auch noch mit will. Der ist weit weg. Ich schnappe mir Ticket und Koffer und in dem Moment wird der automatische Schließbefehl aktiv. Ich drücke den Knopf, keine Chance. Der Schaffner winkt noch ein wenig weiter hinten. Er sieht mich. Muss er ja, ich stehe genau da, wo er hin winkt. Meine letzte Chance. Ich renne los um seine noch offene Tür zu erreichen. Der Zug steht und steht aber auch diese Tür schließt sich. Als ich dort ankomme steht der Zug immernoch und es sind drei lange ICE Wagen, die ich gerade entlang gesprintet bin. Da steht der Schaffner axelzuckend hinter der verdunkelten Scheibe. Toll!!! War das jetzt ein Aprilscherz?
Was soll ich denn jetzt mit der doppelt so teuren Karte? Mit der Regiobahn fahren? Ich bin echt wütend und frage den Herrn am "Infostand", was ich denn jetzt bitte mit dem Ticket machen kann, wenn ich doch nun auch für die Hälfte des Preise Bummelzug fahren könnte. Er schickt mich zum "ServieCenter". Das hat noch auf um 20:05 Uhr - na immerhin. Ich komme gleich dran. Ich reiße mich zusammen und hoffe dass es jetzt ne kompetente Lösung gibt, denn ich könnte wie gesagt für den halben Fahrpreis fahren und müsste genau so oft umsteigen und wäre jetzt sowieso später da. Nein. "Sie würden dann 2,50 € raus kriegen. Das bringt ihnen gar nichts." Wieso das? 2,50€ ist ja nicht nicht, denke ich und sie erzählt von den 15 € ab dem ersten Geltungstag. Das habe ich schonmal gehört. "Werden die 15€ denn dann verrechnet?" frage ich. "Wie verrechnet?" fragt sie. Ich: "Na mit dem anderen Ticket?" "Sie würden jetzt 2,50€ raus kriegen." sagt sie und zeigt auf das Ticket, das vor ihr liegt. Ich frage."Und dann müsste ich mir ein neues kaufen." - Nein das will ich nicht. Das würde nämlich nicht 2,50 € raus bedeuten, sondern noch ca. 7 € dazu. Wieso soll ich denn plötzlich für 24,50 € Regiobahn fahren wollen. Nein. Die Frau hinterm Schalter hat es auch herausgefunden und schüttelt den Kopf mit Blick auf ihren Bildschirm. "Das bringt ihnen gar nichts." Immerhin druckt sie die Verbindung noch aus, mit der ich den nächsten ICE nehmen kann. Da muss ich dann immerhin nur einmal umsteigen. - Hier in Bitterfeld. "Können sie veranlassen, dass der Automat repariert wird?" frage ich die die Schalterdame noch und sie antwortet. "Sie sind der Erste, der das heute hier meldet." (Ich bin die Erste, aber das nur am Rande). Es gibt ja auch noch einen zweiten Automaten dort sage ich und verabschiede mich.
Gefrustet kaufe ich mir einen Mc Flurry bei Mc Donalds, setze mich dann auf den kühlen Bahnsteig Gleis 3. Aber nicht nachdem ich an jenem hinterhältigen Automaten war und er dieses Mal reibungslos funktioniert hätte. Das ist doch wirklich zu verrückt aber jetzt ist es ganz offensichtlich zu spät dafür und ich versuche an meiner Diplomarbeit weiter zu formulieren. Immerhin lenkt das ab von blöden Automaten und abgefahrenen Zügen.
Nun ja. So ist das mit dem Comfort. Bei einer RE/RB Verbindung hätte ich sogar genug Bargeld für den Bordzuschlag gehabt.
Inzwischen sitze ich aber schon wieder im Zug und mir ist wieder warm. Nächstes Mal könnte ich eigentlich tatsächlich wieder RE fahren.